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Landrat Gruber-Schule und Anne Frank-Schule sind Partnerinnen im STARK- Ausbildungsnetzwerk in Dieburg

Malen, um Stärken zu entdecken

        

Erst zwei Jahre besteht das STARK-Netzwerk an der Landrat-Gruber-Schule und der Anne-Frank-Schule in Dieburg, das Jugendlichen ein Angebot zur Berufsorientierung gibt. Trotzdem zeigt sich auch hier schon jetzt die Stärke durch das gemeinsame Engagement von ehrenamtlichen Paten, Lehrern und Berufsberatung. Die Paten bringen viel Herzblut, Wissen, Erfahrung und Ideenreichtum ein, um einen Zugang zu den Jugendlichen zu erhalten und mit ihnen ihre Stärken zu erkunden.

Das Netzwerk zeigt noch weitergehendes Engagement und gab die Anregung zu einem kreativen Angebot für „seine“ Jugendlichen an den beiden Dieburger Schulen LGS und AFS. Denn leider bleibt Heranwachsenden in unserer leistungs- und konsumorientierten Welt kaum eine Nische, in der sie frei von Ansprüchen und Bewertungen ausprobieren können, welches Potential in ihnen steckt. So kam es im letzten Frühjahr zu einem Mal-Workshop, der von 8 Schülern der beiden Dieburger Schulen freiwillig zusätzlich zum regulären  Unterricht besucht wurde.  Die Eppertshäuser Werner Frank (Atelier für Ausdrucksmalen), der auch als Pate für das Netzwerk tätig ist  und Christoph Ciolek,  Künstler und pensionierter Kunstpädagoge, leiteten den Workshop. Die Landrat-Gruber-Schule stellte einen geeigneten Raum bereit. Das Material wurde großzügig durch eine Spende der Stiftung MitMenschen PSD-Bank Hessen-Thüringen e.G. finanziert, die immer wieder Projekte der STARK-Netzwerke unterstützt.

Die Jugendlichen waren unerschrocken und sehr experimentierfreudig. Mit Pinsel, Spachtel, Schwamm, den bloßen Händen oder direkt aus der Tube  wurde die Farbe aufgetragen, vorsichtig, kräftig, zufällig oder gewählt. Bilder veränderten sich rasant oder entwickelten sich bedächtig über mehrere Termine. Einige der Jugendlichen arbeiteten als Team an einem Bild, andere für sich. Eine bemerkenswerte Vielfalt abstrakter und gegenständlicher Bilder auf großformatigem Papier und Leinwänden entstand.  Dabei kam es an den Nachmittagen immer wieder auch zu Gesprächen und Austausch. Die sehr gelungenen Werke  wurden dann stilvoll im Rahmen des Tages der offenen Tür an der LGS präsentiert.

 

 Das Dieburger st.ar.k Netzwerk

 

Zwei ganz unterschiedliche Schulen gehen in Dieburg eine Partnerschaft ein, um Jugendlichen bei der Berufsorientierung zu helfen. Mit der Hilfe von ehrenamtlichen Paten sollen die Schüler und Schülerinnen der Förderschule Anne Frank-Schule, die im darauffolgenden Jahr die Landrat Gruber-Schule besuchen werden, begleitet werden. Und Schüler, die noch einmal für ein Jahr dort die Schulbank drücken, um sich auf mögliche Berufswege vorzubereiten, bekommen auch diese Hilfe.

 

Die Dieburger Patengruppe


Bisher sind vier Personen in der sinnvollen ehrenamtlichen Tätigkeit als Paten unterwegs. Aber es gibt noch weitere Jugendliche, die sich hier Unterstützung wünschen. Vor allem die jungen Frauen brauchen eine weitere Ansprechpartnerin.

Die Anne Frank-Schule besuchen Schüler mit erhöhtem Förderbedarf. Aber auch sie können später eine Ausbildung absolvieren, um auf eigenen Beinen zu stehen. Dazu wechseln sie im Anschluss auf die Landrat-Gruber-Schule.

Die LGS, wie sie von den Schülern kurz genannt wird, bietet als Berufsschule Weiterbildung für Schüler aus dem gesamten Ostkreis Darmstadt-Dieburg und darüber hinaus an. Viel wird getan, um ihnen Kompetenzen zu vermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden. Neben der Lehrerschaft gibt es auch Schulsozialarbeit an beiden Schulen.

Trotzdem: was diesen jungen Menschen oft fehlt sind Personen, die weder Leistung bewerten, noch Eltern sind, sondern die Motivation fördern.  Im vergangenen Schuljahr wurde daher auf die Unterstützung durch katholische und evangelische Kirche zurückgegriffen, um ein weiteres Ausbildungsnetzwerk zu installieren.  Weitere Netzwerke  gibt es unter dem Namen STARK (Starkenburger Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft) auf evangelischer Seite seit mehr als 10 Jahren z.B. in Groß-Umstadt, Reinheim, Babenhausen und Messel. Und von katholischer Seite arbeiten die "Sympathen" z.B. in Michelstadt an der dortigen Berufsschule. Das Besondere: dort engagieren sich Menschen, die als Paten Jugendliche beraten, was ihre Stärken und was ihre Schwächen und Zukunftsperspektiven angeht.

 

Das Besondere:

Anders als die Netzwerke an den Haupt- und Realschulen arbeitet das Netzwerk mit Schülern der Fachoberschule, BzB (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung) und EIBE. Diese Schüler sind schon deutlich älter und die Zielführung zur Berufsausbildung steht im Vordergrund.

Die LGS, wie sie von den Schülern kurz genannt wird, bietet als Berufsschule Weiterbildung für Schüler aus dem gesamten Ostkreis und darüber hinaus an. Viel wird getan, um ihnen Kompetenzen zu vermitteln, die auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden. Neben der Lehrerschaft gibt es hier auch Schulsozialarbeit.


Trotzdem:

Was diesen jungen Menschen oft fehlt, sind Personen, die weder Leistung bewerten noch Eltern sind, sondern die die Motivation fördern. Daher will die LGS nun auf die Unterstützung durch katholische und evangelische Kirche zurückgreifen, die an vielen Orten in Südhessen Ausbildungsnetzwerke vor Ort ins Leben gerufen haben.

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